Aus dem Blog

Dein Shortcut zum Erfolg:
er ist kein Business-Trick.

Die alte Version dieses Artikels versprach Erfolg „innerhalb kürzester Zeit". Diese Version ist ehrlicher: Es geht nicht darum, schneller anzukommen, sondern um die Frage, ob das Gefühl von Erfolg überhaupt am Ankommen hängt.

Wer nach einem Shortcut zum Erfolg sucht, findet meistens Tricks: Morgenroutinen, Systeme, Taktiken. Hier kommt keiner davon. Stattdessen eine Beobachtung, die nüchterner ist, und in meiner Erfahrung mehr verändert.

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Was Du eigentlich suchst, wenn Du Erfolg suchst

Letztlich suchen wir mit allem, was wir tun, Erfahrungen. Nicht die Zahl auf dem Konto, nicht den Meilenstein an sich, sondern das, was wir uns davon versprechen:

  • Freude erfahren
  • das Gefühl von Sicherheit haben
  • das Gefühl von Fülle statt Mangel
  • Frieden, auch nach Feierabend noch
  • Dankbarkeit, spielerische Leichtigkeit

Alles, was wir im Außen anstreben, soll am Ende zu so einer inneren Erfahrung führen. Zumindest, wenn wir ganz ruhig hinschauen, wofür wir etwas eigentlich tun.

Der Denkfehler: erst X, dann das Gefühl

Genau das vergessen wir im Alltag. Wir verdrahten die Erfahrung mit einem äußeren Ziel: Erfolgreich fühlen darf ich mich, wenn der Umsatz steht. Wenn das Team größer ist. Wenn dieses eine Projekt durch ist. Das Problem daran ist nicht der Ehrgeiz, es ist, dass die Marke wandert. Wer sie erreicht, hat längst die nächste gesetzt. Warum sich „es läuft gut" deshalb oft trotzdem nicht gut anfühlt, habe ich in Burnout trotz Erfolg ausführlicher beschrieben: die Erfolgsmarke, die immer weiterwandert.

Der eigentliche Shortcut

Der Shortcut ist also keine Abkürzung im Business. Er ist die Prüfung eines einzigen Gedankens: „Erst wenn ich X erreicht habe, darf ich mich erfolgreich fühlen." Ist das wahr? Hängen Freude, Sicherheit, Frieden wirklich am Erreichen dieses Ziels, oder sind sie hier und jetzt schon zugänglich? Genau dazu lade ich Dich im Video oben ein. Wenn Du für so eine Prüfung ein konkretes Handwerkszeug willst: The Work von Byron Katie ist eines, vier Fragen und ein Blatt Papier.

Meine Erfahrung ist: Ich bin deutlich effektiver und produktiver, wenn ich aus Freude, Fülle und spielerischer Leichtigkeit heraus arbeite, als wenn ich gestresst bin und in Mangel denke.

Das ist kein Argument gegen Ziele. Ziele bleiben nützlich, als Richtung, nicht als Bedingung. Der Unterschied: Das Gefühl von Erfolg muss nicht auf sie warten. Und aus diesem Gefühl heraus arbeitet es sich, ganz unesoterisch, besser.

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